Vom Wind geformt
Wind hinterlässt eine gerichtete Signatur, und die Form sagt Ihnen, aus wie vielen Richtungen er kommt.
Die Dünenform ist eine Windzählung. Eine Sichel bedeutet eine vorherrschende Richtung und nicht ganz genug Sand, um den Boden zu bedecken. Eine Sterndüne bedeutet, dass der Wind im Jahresverlauf aus mehreren Himmelsrichtungen kommt, sodass keine gewinnt und die Düne in die Höhe wächst statt zu wandern. Eine Parabeldüne ist eine umgestülpte Sichel, bei der Vegetation die Arme hält, während die kahle Mitte weiterzieht.
Abseits des Sandes zeigt sich dieselbe Signatur in Fels und Holz. Windkanter sind von Sand facettengeschliffene Steine. Die Unterschneidung endet etwa einen Meter über dem Boden, weil so hoch der Wind Sand trägt. Ein Baum mit Krone nur auf einer Seite wurde nicht gebogen — seine luvseitigen Knospen wurden Jahr für Jahr getötet, bevor sie aufgehen konnten.
16 Rätsel, die daran hängen
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